Was können wir der Welt schenken und geben?

Gerade lauschte ich in die Stille der Nacht und obige Frage erschien in mir.

Draußen knallte kurz darauf ein Feuerwerkskörper, gerade dann, als ich in mir zur Entscheidung vordrang, dieser Frage hier im Blog zu folgen. Schon spannend manchmal dieses Leben, wie die Äußere Welt mit den inneren Welten in Berührung tritt.

Viele Ideen für eine Antwort schießen mir durch den Kopf:

…. Liebe

…. Freundschaft

…. ein Lächeln

…. unsere kostbare Lebenszeit

…. unsere vollste Aufmerksamkeit

…. Vertrauen

…. unser Herz

 

Mit Sicherheit noch viel viel mehr.

Aber warum sollte ich dieser Welt überhaupt etwas schenken und geben? Was schenkt und gibt sie mir denn? Gerade heute in der Kultur des Forderns und dem oftmaligen Gefühl, immer wieder ausgenommen zu werden (z.B. durch Steuerzahlungen verliere ich mein sauer verdientes Geld, durch Ablenkungen und das tägliche Geld-verdienen-müssen verliere ich Lebenszeit, die ich anders nicht mehr nutzen kann usw.), lässt es sich bei vielen Menschen beobachten, dass sie gar nicht mehr so viel geben wollen.

Wie sieht es da bei mir aus? Möchte ich überhaupt etwas geben? Und wofür? Und warum?

Bin ich bereit zu geben, ohne eine Gegenleistung dafür zu verlangen? Wieso sollte ich so etwas tun?

Was habe ich überhaupt zu geben, also etwas, was ich auch gerne der Welt schenken und geben möchte?

Was braucht diese Welt denn überhaupt? Und dann auch noch von mir?

 

Mich selbst.

?!

So ganz und gar,

aus tiefstem Herzen,

mit ganzer Seele

in jedem Moment.

Ist das die Antwort?

 

01

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Wir folgen den Stationen des Lebens.

Die Geburt – Das Werden im Sein.
Der Weg durch das eigene Leben,
umschlossen von Mitwelt und eigenem Innenleben
bis hin zum Tod und darüber hinaus.

Darf ich so sein, wie ich wirklich bin?

Wie fühlt es sich an, dieses Frei-sein?

Wer und was bin ich?
Ein Kind des Ewigen,
des ewig Reinen, Schönen und Wahren?

Was nährt mich?

Was treibt mich an?

Was lässt mich lachen
und tief in mir das Leben spüren?

Wofür schlägt mein Herz?

Was wünscht sich meine Seele – für mich – für diese Welt?

Bin ich bereit….
….einzutauchen…. in den Moment….in mich hinein…. ins Geborgensein meines inneren Kerns, meiner Essenz, des göttlichen Funkens?

Spüren…… den Puls des Lebens….

Das Leben ist ein Geschenk!

Habe ich es schon ausgepackt, alles, was sich darin verbirgt,
es empfangen und genutzt?

Wie fühlt es sich an, das Leben zu lieben, mich zu lieben,
der MitWelt Liebe zu schenken?

Bin ich bereit mich weit zu öffnen, für das Geschenk was ich bin?
Was Du bist? Was wir sind? Für Alles – was lebt!

Wir sind ein Geschenk an uns selbst!

Das Leben ist ein Geschenk an uns selbst!
Wie gehen wir damit um?

Am Ende,
dann, wenn der SeelenKörper nicht mehr kann und will,
kommen weitere Fragen:

War es das jetzt?

Habe ich gel(i)ebt? Mit all meinen Sinnen und Schichten, mit Haut und Haaren und von tiefster Seele her?

Habe ich die vielen Momente meines Lebens mit Sinn erfüllt?

Bin ich bereit für den Sprung in ein neues Abenteuer, in eine andere Welt, jenseits dessen, was ICH mir vorstellen kann?

Was wäre, wenn es für einen Teil von mir weitergeht, mit dem Ende nicht endet, sondern ICH mich verforme, hin zu (m)einer Essenz des Lebens?

Ist das dann das Ewige Leben, was ICH BIN?

 

 

Deine Leuchtkraft

Urlaub 155

“Unsere größte Angst ist es nicht, dass wir unfähig sind,
unsere größte Angst ist die, dass wir unvorstellbare Kraft haben.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten ängstigt.

Wir fragen uns, wer bin ich, um talentiert,
großartig und wunderbar zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn Du Dich klein machst, dienst Du nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich klein zu machen,
damit sich andere nicht unsicher in Deiner Nähe fühlen.

Wir wurden geboren, um Gottes Glanz,
der in uns ist, zu verkörpern.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in uns allen.
Und wenn wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
dann geben wir anderen Menschen
unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreien,
dann wird unsere Gegenwart automatisch andere befreien.”

Marianne Williamson,

aus ihrem Buch „A Return to Love“, Deutsche Ausgabe:“Rückkehr zur Liebe“, Goldmann Verlag